🕊️ Fürchte dich nicht — Gott kann durch dich Menschen überraschen
📖 Apostelgeschichte 2,7 „Da gerieten sie außer sich vor Staunen und fragten verwundert: Sind nicht alle diese Männer, die hier reden, Galiläer?“
8/19/2026
An Pfingsten geschah etwas, womit niemand gerechnet hatte. Die Menschen hörten die Jünger reden und staunten. Sie kannten ihre Herkunft: Es waren Galiläer — einfache Menschen, von denen man solches nicht erwartet hatte. Doch gerade durch sie wirkte Gott auf außergewöhnliche Weise.
Vielleicht kennst du den Gedanken: Was kann Gott schon durch mich tun? Andere sind begabter, besser ausgebildet oder können überzeugender reden. Doch Pfingsten zeigt: Gott ist nicht auf unsere menschlichen Voraussetzungen begrenzt.
Die Menschen sahen Galiläer. Gott sah Menschen, die sich ihm zur Verfügung stellten.
Petrus ist dafür ein wunderbares Beispiel. Kurz zuvor hatte er aus Angst geleugnet, Jesus zu kennen. Nun verkündigte derselbe Petrus mutig Christus. Was hatte sich verändert? Der Heilige Geist erfüllte ihn.
„Als sie den Freimut des Petrus und Johannes sahen und erkannten, dass sie ungelehrte und einfache Leute waren, staunten sie; zugleich bemerkten sie, dass diese Männer mit Jesus gewesen waren.“
📖 Apostelgeschichte 4,13
Das griechische θαυμάζω – thaumázō (thau-MA-dso): staunen, sich wundern beschreibt genau diese Reaktion. Gottes Wirken passte nicht zu ihren Erwartungen.
Du musst deshalb nicht erst jemand anderes werden, bevor Gott dich gebrauchen kann.
„Was vor der Welt schwach erscheint, hat Gott erwählt, um das Starke zu beschämen.“
📖 1. Korinther 1,27
Deine Schwächen müssen kein Hindernis sein. Gerade dort kann sichtbar werden, dass die Kraft nicht aus dir selbst kommt, sondern von Gott.
🙌 Darum: Fürchte dich nicht — dein Papa kann durch dein Leben weit mehr bewirken, als andere oder du selbst erwarten.
